«…wenn Kuhglocken ins Spiel kommen, wie aus einem Alplied eine Musette wird, die sich wieder in einen swingenden Blues verwandelt, das muss man erlebt haben.»

Neues Deutschland, Berlin, 28. Juni 2010



«Liebe, Talent, Können und viel Fantasie.»

Appenzeller Volksfreund, 21. Mai 2008



«Auf der Seelenwelle reiten
…Die gefüllte Kirche versank ob den Klängen der vier Balkan-Jazzer in eine meditative Stille.
Mit geschlossenen Augen und gesenkten Häuptern lauschte das Publikum andächtig…»

St.Galler Tagblatt, 6. Juni 2007

The Duša Orchestra


Alpenmusik, Balkan, Jazz und Tango. Musette, Klassik, Avantgarde.
Nein: Puristen sind die Mitglieder des Quartetts The Duša Orchestra nicht.
«Dans la suisse orientale» lebend, schlagen ihre Herzen für die Musik Europas. Musik aus dem Balkan und Appenzell. Aus Paris und Madrid. Vom Mittelmeer und der Nordsee. Und gelegentlich auch aus New York und Chicago.

Wie das klingt? Wie eine richtige Band! The Duša Orchestra schaffen das Kunststück der Genre-Verschmelzung so mühelos, wie man sich Europa im 21. Jahrundert wünschen würde: als grenzenlose Einheit voller Respekt für die Vielfalt der Kulturen. Dass die vier Europoliten auf den Bühnen des alten Kontinents wie Popstars gefeiert werden, ist kein Zufall. Ihre Konzerte geraten zu explosiven Höheflügen voller Rhythmus, Leidenschaft und Melodie - und treffen dadurch automatisch auch den Nerv der Pop-Musik, wo Lied und Emotion im Zentrum stehen (früher nannte man das auch Volksmusik…).

Dabei steckten hinter der Gründung des Quartetts im schönen Mai 2004 keine populären Absichten. Peter Lenzin (Saxophon), Patrick Kessler (Kontrabass), Enrico Lenzin (Schlagzeug) und der preisgekrönte Akkordeonist Goran Kovacevic fanden aus simpler Spielfreude und musikalischer Neugierde zueinander. Erst der unerwartete Erfolg ihrer Konzerte machte aus dem «Nebenprojekt» ein gefragtes Live-Ensemble mit unzähligen Auftritten in Jazz-Klubs, Bierkneipen und an grossen Musikfestivals.

Als Seelen-Orchester lässt sich der Name des Quartetts aus dem Serbischen übersetzen – und das beseelte Musizieren ist es denn auch, was aus dem Duša Orchestra mehr als eine Formierung grossartiger Musiker und Improvisatoren macht. Es erübrigt sich, die atemberaubende Virtuosität zu analysieren, versponnene Rhythmen zu sezieren oder improvisatorische Ausflüge in den Jazz zu erläutern. Letztlich ist es nicht das, was das Duša Orchestra zugänglich macht. Denn Seelen-Musik ist immer auch Lebe-Musik, die sich von der Technik löst, bis nur noch etwas zählt: Musik, die bewegt.


Peter Lenzin
Saxophon

Goran Kovacevic
Akkordeon

Enrico Lenzin
Schlagzeug

Patrick Kessler
Kontrabass